Blockchain als Chance der Verwertungsgesellschaften
Abstract
Im Mittelpunkt des praxisorientierten Beitrags steht ein erster Entwurf zur Abbildung des Blockchain-Konzepts auf die Musikindustrie, der auf Aussagen aus einer Interviewstudie mit Experten aus Musik, Technologie und Forschung basiert. Basierend auf diesem Entwurf wird eine Folgeabschätzung für Verwertungsgesellschaften vorgenommen. Blockchain-Architekturen können die Attraktivität und Position von Verwertungsgesellschaften stärken. Eine erfolgreiche Einführung dieser Technologien erfordert jedoch eine detaillierte Bewertung von Blockchain, eine Bedarfsanalyse der Musikindustrie und vor allem eine Lösung des Metadatenproblems. Eine Integration des neuen Konzepts erfordert ein erhöhtes Maß an Koordination und Kommunikation in Form von kollaborativen Ansätzen, die auf Prinzipien des Transitionsmanagements aufbauen. Eine konsequente Umsetzung mit Unterstützung der Verwertungsgesellschaften kann zur Entwicklung eines erweiterten Wertschöpfungsraums in der Musikindustrie führen.
Vollständiger Beitrag erschienen in:
In: Ahlers u.a.: „Big Data und Musik“. Jahrbuch f. Musikwirtschafts- u. Musikkulturforschung 1/2018. [2018]
https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-21220-9_4